„Ich hab nur noch ihn gesehen.“ Ein Satz, den du in Nachbesprechungen oft hörst. Meist klingt er wie ein Kompliment an die eigene Konzentration. Er ist eine Warnung.
Was unter Druck im Kopf passiert
Unter hoher Belastung richtet sich die Aufmerksamkeit stärker auf das, was gefährlich oder dringend wirkt. Das kann helfen. Es bedeutet aber auch: Was am Rand passiert, fällt raus. Der zweite Beteiligte. Die Hand in der Jackentasche. Der Funkspruch, der alles ändert.
Dazu kommt: Das Arbeitsgedächtnis wird unter starkem Stress unzuverlässiger. Flexibles Umdenken und das Bremsen eines ersten Impulses fallen schwerer. Wissen, das du im Unterricht sicher hattest, ist dann plötzlich schwer abrufbar. Nicht, weil du es nicht kannst, sondern weil sich die Bedingungen geändert haben.
Und dann?
Wer den Tunnelblick versteht, will ihn nicht trainieren. Er will den Überblick trainieren. Wie das geht, steht im Buch:
- was Stress mit Wahrnehmung und Entscheidungen macht, verständlich und ohne Mythen
- wie du Grundlagen so trainierst, dass sie unter Druck verfügbar bleiben
- konkrete Fragen, mit denen du dein Lagebild in Sekunden ordnest
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